Schwerpunkte
in unserer Arbeit

Offenes Konzept

Das offene Konzept zeichnet sich durch eine gruppenübergreifende Arbeit aus.Hierbei hat jedes Kind eine Stammgruppe (Igelgruppe/Wühlmausgruppe). Bis 9:00 Uhr sind alle Kinder in ihren Stammgruppen angekommen. Von hier aus nutzen sie dann nach dem Zuschließen der Eingangstüre alle Funktionsbereiche.

Angeleitete Angebote finden sowohl in der jeweiligen Stammgruppe, sowie gruppenübergreifend oder in einem Funktionsbereich statt. Die einzelnen Funktionsbereiche werden von den Kindern frei genutzt, alle Kinder entscheiden individuell und eigenständig in welchem Bereich sie spielen. Dies erfordert Eigeninitiative vom Kind und fördert im hohen Maße die Selbstständigkeit. Da dies sowohl für Kinder der Igelgruppe wie auch für Kinder der Wühlmausgruppe gilt, entstehen gruppenübergreifende Sozialkontakte mit allen Kindern und Erziehern der Einrichtung.

Da unsere Minimäuse (U3-Kinder) noch sehr viel Unterstützung und Begleitung im Alltag benötigen und ihre Stammgruppe ihnen Sicherheit bietet, verbleiben sie in der Stammgruppe. Sie nutzen die Funktionsbereiche, welche außerhalb ihrer Gruppe liegen, erst nach und nach und nur in Begleitung einer Erzieherin.

Funktionsbereiche


  • Snoezelecke
  • Leseecke
  • 2. Ebene Flur
  • Baubereich
  • Bällebad
  • Raum für differenzierte Gruppenarbeit
  • Kreativbereich
  • Mehrzweckraum
  • Puppenecke
  • Schlafraum

Inklusion

In der Wühlmausgruppe können bei festgestelltem besonderem Förderbedarf bis zu 6 Kinder inklusiv betreut werden.

Inklusive und Nicht-inklusive Kinder verstehen sich als Gesamtgruppe und lernen, erleben, lachen, gestalten voneinander und miteinander. Um unsere inklusiven Kinder optimal betreuen zu können, stehen wir im regelmäßigen Kontakt und Austausch mit der Frühförderstelle, Logopäden, Ergotherapeuten, Förderschulen, … .

Religiöse Arbeit

Als katholische Einrichtung erleben und gestalten wir mit den Kindern das Kirchenjahr. Hierbei begleiten und unterstützen uns Herr Pastor Theo van Doornick und Frau Regina Museler als Pastoralreferentin.

Frau Museler besucht unsere Einrichtung regelmäßig und erarbeitet mit den Kindern in Kleingruppen religionspädagogische Themen. Die Kinder erfahren anhand von Geschichten, Liedern, Bildern, … etwas über das Leben Jesu, die Bibel, unsere Kirche und christliche Werte.

Wir gestalten und feiern Wortgottesdienste mit den Kindern (Aschermittwoch, Palmweihe, Adventsgottesdienst, Verabschiedung der Wissensdetektive). Außerdem heißen wir in jedem Jahr die neu aufgenommenen Kindergartenkinder mit einer Segnung in der Kirche bei uns willkommen.

Wissensdetektive

Unsere „Wissensdetektive“ befinden sich in ihrem letzten Kindergartenjahr, also kurz vor dem Übertritt in die Grundschule. Natürlich beginnt bereits mit dem 1. Tag im Kindergarten die Vorbereitung auf die Schule, jedoch erleben die Wissensdetektive dieses letzte Jahr noch einmal besonders intensiv.

Hierfür finden sich gruppenübergreifend alle zum nächsten Kindergartenjahr schulpflichtigen Kinder als Gruppe der „Wissensdetektive“ zusammen. Gemeinsam und intensiv beschäftigen sie sich mit Dingen wie z.B. Formen, Linien, Kennenlernen von Arbeitsblättern, differenziertem Gestalten, Schleife binden, Erkunden der näheren Umgebung, Besuch verschiedener Institutionen (Feuerwehr, Polizei, …), Theaterbesuch, Experimenten. Wir machen Übungen zur Konzentration, Geduld. Lernen logisches Denken.

Dies alles geschieht in enger Zusammenarbeit mit der St. Georg Grundschule als unserem Kooperationspartner. So besuchen die „Wissensdetektive“ das Sportfest der Schule, dürfen beim „Schnuppertag“ den Schulunterricht erleben, lernen die Schule und Lehrer beim Schuleingangsparcours kennen.

Im Juni/Juli schließen wir das gemeinsame Jahr mit einer besonderen Aktion (Übernachtung auf dem Reiterhof Lensing-Hebben) und einem Wortgottesdienst ab.

Minimäuse

In der Wühlmausgruppe werden unsere Kleinsten, die unter 3-jährigen Kinder, betreut. Hierfür enstand 2011 ein moderner Anbau mit einem Wickelraum, einem Schlafraum, sowie einem Raum für differenzierte Angebote außerhalb der Gruppe. Unsere „Minimäuse“ werden behutsam und über einen längeren Zeitraum in der Wühlmausgruppe eingewöhnt. Hierbei ist es uns wichtig, sehr eng mit den Eltern zusammenzuarbeiten. Nur wenn Sie als Eltern ihr Kind mit einem guten Gefühl in unsere Obhut übergeben, kann auch ihr Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu uns Erziehern aufbauen und eine Eingewöhnung in den Kindergarten gelingen. Natürlich werden unsere „Minimäuse“ von uns im Alltag liebevoll unterstützt und begleitet.

Die „Minimäuse“ begreifen ihre Stammgruppe als sicheres Nest, von dem aus sie nur in Begleitung der Erzieher nach und nach die Funktionsbereiche außerhalb ihrer Gruppe entdecken. Im Schlafraum haben sie die Möglichkeit sich jederzeit zurückzuziehen und auszuruhen.

„Sprache als Tor zur Welt“

Sprache

Wir fördern beginnend bei den „Minimäusen“ bis hin zu den „Wissensdetektiven“ die Sprachentwicklung der Kinder durch Lieder, Fingerspiele, Erzählrunden, Reime und vor allem der Versprachlichung unseres Tuns.

Um die individuelle Sprachentwicklung jedes Kindes genau im Blick zu behalten, stellen wir mind. 1x jährlich anhand der alltagsintegrierten Sprachbeobachtung (BASIK) fest, welche Entwicklungsschritte in der Sprachentwicklung ihr Kind gemacht hat.

Der Natur auf der Spur

Ein besonderes Highlight unserer Einrichtung ist unser naturnah gestaltetes Außengelände. Hier gibt es in jeder Jahreszeit viel zu entdecken und erleben. Es läd ein zum Klettern, Buddeln, Matschen, Balancieren, Zurückziehen in versteckt liegende Bereiche.

In unserem Hochbeet bauen die Kinder beispielsweise Tomaten, Paprika, Salat und Kräuter an. Unter Anleitung eines Erziehers pflegen und ernten sie diese.Und natürlich schmeckt selbst Angebautes auch noch einmal so lecker! Es werden Blumen gesät/gepflanzt und die Kinder helfen bei der Gartenarbeit und der Pflege des Außengeländes. Wir erfahren in Zusammenarbeit mit der „Rollenden Waldschule“ Näheres über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Beim Werken mit unserem Werkpaten beschäftigen sich die Kinder mit Holz. Außerdem werden Blätter, Zweige, Kastanien, Eicheln, Nüsse und Tannenzapfen gesammelt und zum Spielen und Gestalten verwendet.

Qualitätsmanagement

Seit 2006 arbeitet die Leitung unserer Einrichtung als Qualitätsbeauftragte. Sie entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Team ein Qualitätshandbuch in dem unter anderem die Konzeption unseres Kindergartens, Abläufe bei Neuaufnahmen, das pädagogische Handeln der Erzieher und weitere Abläufe im Kindergartenalltag verbindlich festgehalten werden. Dieses Qualitätshandbuch wird kontinuirlich weiterentwickelt und gegebenenfalls angepasst/verändert/erweitert.

Das pädagogische Personal unserer Einrichtung bildet sich regelmäßig weiter. Außerdem findet ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern statt (Elterngespräche, Treffen des Elternbeirats mit Erziehern und dem Träger, Bedarfsabfrage).

Alle Infos kompakt zusammengefasst finden Sie in unserem Flyer!

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